Via-Claudia-Augusta


 Die Via-Claudia-Augusta war eine der wichtigsten Römerstraßen, die den süddeutschen Raum mit Rom verband. 

Von Mertingen folgte die Via-Claudia-Augusta dem Lauf des Lechs über Augsburg bis Füssen und dann weiter über den Fern- und Reschenpass über Meran und Bozen zur Etsch, um dieser bis Trento zu folgen.

Hier teilt sich dann die Via-Claudia-Augusta und führt zur Adria bzw. zum Fluss Po. 


 

 

 

Die Via-Claudia-Augusta - die TransAlp für Einsteiger - beginnt in Deutschland, führt durch Österreich und endet in Italien. Eine trainierte Alltagskondition, Erfahrungen bei längeren Radtouren und die Sicherheit auf dem Rad müssen jedoch vorhanden sein. Die Via-Claudia ist mit Touren- und Trekkingrädern zu befahren.

 

Die Route führt durch abwechslungsreiche reizvolle Landschaften, ist gut beschildert, hat - bis auf den Fernpass und die Norbertshöhe - kaum Anstiege und verläuft bis auf wenige Kilometer auf gepflegten Radwegen.

Der Fernpass und der Reschenpass können mit dem Postbus oder mit einem der örtlichen Shuttleservice (anfragen!) ´schweißfrei bezwungen´ werden.


Nach dem Reschensee fahren wir dann entspannt auf gemütlichen, gut ausgeschilderten Radwegen entlang der Etsch (Fiume Adige) weiter bis Rovereto. Nach einigen kleineren Anstiegen zwischen Rovereto und Nago erreicht man dann den Gardasee, das ´klassische´ Ziel vieler Alpenquerungen.

 

Für die Rückreise bietet sich der Zug (Radstellplatz rechtzeitig reservieren!) ab Rovereto oder einer der örtlichen Shuttleanbieter an. 


Foto: Via-Claudia-Augusta / Norbertshöhe bei Nauders